BuchVerfilmungs-Challenge

Mittwoch, 14. August 2013

Regeln

Ab dem 01.07.2013 bis zum 30.06.2014 sollten 12 Buch/Film-Paare (also einen pro Monat; wobei mir egal ist, ob ihr 12 Paare im Juli vergleicht oder euch das einteilt, es muss nicht ein Paar pro Monat sein) geschaut und gelesen werden. Diese sollten auf eurem Blog verglichen werden (getrennt in einem Post, das ist mir egal). Welche Bücher das sein werden ist euch überlassen: Von Romanen über Kinderbücher bis hin zu Comics ist alles erlaubt!
Die Filme/Bücher sollten schon in dieser Zeit (wieder) gelesen/gesehen werden und es sollten nicht einfach Paare aufgelistet werden, die ihr schon vor längerer Zeit gesehen/gelesen habt.


Meine Vergleiche

Regenbogenasche - Anke Weber


Autor/in: Anke Weber

Erschienen: 19. Juli 2013

Format: Broschiert

Seitenzahl: 253 Seiten

ISBN: 978-3-7641-7005-9

Preis: € 12, 95

Verlag: Ueberreuter




Rhina ist Halbwaise. Als sie erfährt, dass es der letzte Wunsch ihres Vaters war, in Namibia begraben zu werden, fasst sie den verrückten Plan, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Zusammen mit ihrem Freund Uncas, der eigentlich Kevin heißt und das für alles Üble in seinem Leben verantwortlich macht, gräbt sie die Urne ihres Vaters aus und macht sich auf den Weg nach Namibia. Dort erfährt sie allmählich mehr über das Leben ihres Vaters und macht sich auf die Suche nach dem Ort, der geeignet ist, seine letzte Ruhestätte zu werden

Das Cover hat irgendwas, ich mag es, vielleicht war auch das der Hauptgrund wieso ich das Buch lesen wollte, aber auch wegen der Handlung, weil es interessant klingt, mal nach was anderes.
"STERBEN IST WIE KACKEN – hat was mit loslassen zu tun und muss jeder machen."
Ihr habt den ersten Satz ja selbst gelesen, und ich war erstmal nicht sehr begeistert. Wie meine Mutter gesagt hätte: "Die Wortwahl ist so vulgär", dann kam die Geschichte mit dem Hamster und das sie ihn wieder ausgegraben hat und ich wusste nicht was ich davon halten sollte, es war irgendwie ekelig und ich dachte mir, wenn das Buch nicht irgendwie anders wird, wird es keins meiner Top-Bücher, aber irgendwann war ich überrascht, das Buch hat sich verändert, es wurde tiefgründiger und um vieles besser. Rhina war mir am Anfang unsympathisch, kindisch und dazu noch ein bisschen nervig, doch nach einer Zeit wurde das auch besser und ich habe sie schon glatt lieben gelernt. Zwar mochte ich den Namen Uncas nicht, aber auf eine komische verworrene Weise, hat es perfekt zu Uncas gepasst und es klingt besser als Kevin (Sorry an alle Kevins). Uncas hat nichtmal Fragen gestellt als Rhina ihm vorgeschlagen hat ihren toten Vater aus zu graben, er hat es einfach getan und er hat sie auch danach weiter unterstützt und ihr sogar eine Möglichkeit gezeigt, wie sie nach Namibia kommen kann und war einfach immer sie da, und deswegen hat es mich auch so gewundert, wieso die Liebesgeschichte sie so zaghaft entwickelt hat, aber dazu später meht. Ich fand, dass das ganze Vater-ausgraben viel zu einfach ging, ich denke nicht, dass das in echt so glatt laufen würde, aber die Idee, wie sie ihren Vater nach Namibia gebracht hat war einfach genial, aber Katastrophen schon vorprogrammiert (an alle die vor haben irgendwen aus zu graben, lasst es lieber.).
Dann diese Liebe zwischen Uncas und Rhina, ich schätze es ist eine, aber sie dümpelt vor sich hin. Jeder Leser weiß sofort was da zwischen den beiden ist, aber Rhina und Uncas wissen das anscheinend nicht. Sie reagieren angespannt, wenn der jeweils andere mit anderen "flirtet" und dann kam der erste Kuss und was kam danach? NICHTS, sie dümpeln wieder vor sich hin, ich glaube die erste Liebesgeschichte, in der sie nicht gleich übereinander herfallen, ich weiß nicht ob ich das gut oder schlecht finden soll. Ich habe irgendwann im Buch, ich glaube S. 236 festgestellt, dass die Liebesgeschichte nicht nur dümpelt, sondern sicher sehr zaghaft entwickelt. Es ist kein Liebesroman, nicht nur, denn in dem Buch geht es um so viel mehr.
Mir gefiel an Rhina ganz besonders, dass sie das ganze mit dem Vater-ausgraben nicht auf die leichte Schulter genommen hat, sich sondern öfters Sorgen gemacht hat und angst hatte, d.h. das sie doch nicht immer so cool ist, wie sie anderen weismachen will und dass es sie verändert hat, ihr irgendwie geholfen hat.
Was das Buch dann vor nur 3 Sternen gerettet hat, war Rhinas Zeit in Afrika, das Beschriebene was wunderschön und ich war sogar ein wenig neidisch. Namibia wurde unglaublich bunt und real beschrieben und Rhinas Eindrücke wurden unglaublich gut rüber gebracht. Auch die gesamte Geschichte wurde während der Namibia-Zeit spannender, ergreifender und gefühlvoll. Wäre das Buch von Anfang an wie es später wurde, wäre es bei mir ein 5 Sterne Buch, das Ende hat auf jeden Fall viel rausgerissen.

Ein Buch über ein Mädchen, dass ihrem Vater den letzten Wunsch erfüllt, dabei mehr über ihn und mehr über sich selbst erfährt, das über sich hinaus wächst und einem zeigt, dass man alles schaffen kann was man möchte. Ergreifend, emotional und irgendwie anders.




Ich möchte mich ganz herzlich beim Ueberreuter Verlag für das Leseexemplar bedanken.


20 Gründe die FÜR das LESEN sprechen

Dienstag, 13. August 2013

 
Ich habe bei Bookaholics For Life diesen super Post gesehen und dachte den muss ich auch mal übernehmen, also werde ich das mal tun. :)

Meine 20 Gründe:

  1. Es vertreibt Langeweile
  2. Es macht Spaß
  3. Man kann ein Kopfkino haben 
  4. Steigert die Kreativität
  5. Man kann verzaubert werden 
  6. Irgendwie müssen Autoren ja ihr Geld verdienen :D
  7. Man kann den anderen etwas voraus haben
  8. Manche Bücher MUSS man einfach gelesen haben (und nicht nur den Film gucken)
  9. Die verfilmten Bücher sind besser als der Film, deswegen sollte man das Buch lesen
  10. Es gibt nichts besseres als der Geruch von Büchern und so ein dickes Buch in der Hand zu halten
  11. Man kann in die Buchhandlung gehen und sagen welche Bücher man alles gelesen hat und das ist ein tolle Gefühl, wenn deine Freundin das gar nicht glauben kann.
  12. Es tut mal gut ohne Fernsehr, Handy etc auszukommen
  13. Ein gutes Buch lässt einem auch nach dem Lesen nicht los
  14. Es gibt nichts besseres als ein gutes Buch in seiner Nähe zu haben und dieses immer wieder lesen zu können
  15. Es ist ein guter Grund Geld auszugeben
  16. Es verbindet Menschen
  17. Man kann das gleiche Buch auf verschiedene Sprachen lesen - Man lernt die Sprache und hat immer neue schöne Cover
  18. Bücher sind manchmal schöner als die Realität
  19. Bücher können einen zu Tränen rühren oder einem zum lachen bringen
  20. Bücher bereiten einem Freude

Ich hoffe die Gründe sind halbwegs Überzeugend. :)