Originaltitel: Frostfire
Autor/in: Zoë Marriott
Erschienen: 2. Oktober 2013
Format: Softcover
Seitenzahl: 464 Seiten
ISBN: 978-3-551-31270-9
Preis:€ 14,99
Verlag: Carlsen
Will ich kaufen!
Frost lässt keinen an sich heran – aus gutem Grund: Sie trägt einen
Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie wahllos töten
lässt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird.
Als
sie sich notgedrungen
einer Schar Krieger anschließt, die das Königreich vor Aufständischen
schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem Anführer, und
das Misstrauen von Arian, seinem besten Freund. Beide Männer spüren,
dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das
Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis?
Eine Heldin zum Niederknien – fragil und stark zugleich. Eine Geschichte zum Mitfiebern – beim Kampf gegen gnadenlose Schurken und innere Dämonen. Ein Buch zum Schwelgen und
Verschlingen – voller unerwarteter Freundschaft, schwerer Entscheidungen
und zarter, bittersüßer Liebe
Ich verstehe nicht wirklich wieso das deutsche Buch "Frostblüte" heißt, im ganzen Buch habe ich keinen weiteren Sinn im Titel gesehen, beim englischen Titel "Frostfire" hingegen schon, der sich mir aber erst gegen Ende offenbart hat.
"Als der Wolf das erste Mal Besitz ergriff, war ich acht."
Ich hatte mich an die Unwahrheit geklammert,
weil es einfacher war, als mir einzugestehen, wovor ich mich fürchtete.
Wovor ich mich in meinem Herzen schon immer gefürchtet hatte.
Dass ich nicht zu den Guten gehörte.
(Seite 111)
Ich hatte angefangen das Buch zu lesen und kam erst gar
nicht rein, ich war verwirrt und hab nichts verstanden, aber nach und nach habe
ich alles Verstanden und meine Fragen vom Anfang haben sich irgendwann alle
geklärt.
Ich hatte Mitleid mit Frost. Sie war einsam und ängstlich,
aber dennoch so selbstlos, gütig und stark. Am Anfang hab ich sie mir als
verängstigendes Kaninchen vorgestellt, dass immer weglaufen will. Und ich habe
ihren Wandel im Buch geliebt, wo sie ihre Unsicherheit ablegt und es ist
wirklich toll, dass sie nicht gleich bleibt.

Luca ist ein Mensch, der immer alles positiv sieht und
manchmal ging es mir echt auf den Sack, aber ich habe geliebt wie er mit Frost
umgegangen ist. Er hatte eine unglaubliche Geduld und er war genauso gütig wie
Frost.
Ich mochte Arian am Anfang gar nicht, er war fies, gemein
und mürrisch, aber man hat schnell gemerkt, dass mehr dahinter steck, dass
seine Vergangenheit grausam ist, aber dennoch war er irgendwie faszinierend.
Die anderen neben Charaktere sind liebevoll gestaltet und
jeder ist was ganz besonderes.
Und dann kam das was keiner (hust, hust) erwartet hat: Das
Liebes-Dreieck. Kommt es nicht in jedem dritten Buch vor? Aber die Lösung
dieses Dreieckes fand ich ein bisschen fragwürdig und ich habe mich gefragt, ob
es dieses Liebes-Dreieck nötig war.
Das Buch blieb spannend und ich war so froh darüber, dass
nicht so viel von Politik und Probleme damit geredet wurde, denn dabei
langweile ich mich immer und ich fand, dass die Spannung bis zum Ende bliebt
und auch die Veränderung aller Protagonisten sind wundervoll. Am besten fand
ich die von Frost, die es wirklich verdient hat.
Das Ende fand ich traurig, aber auch wunderschön.
Ein Buch, dass wunderschön ist, zeigt, dass nicht so ist wie es scheint und ich hab es wirklich genossen, dieses Buch zu lesen. Auch wenn ich einige Dinge fragwürdig fand, bin ich im Ganzen begeistert vom Buch.
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5 von 5 |
Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar von Frostblüte.