Dark Village - Das Böse vergisst nie

Samstag, 20. Juli 2013

Originaltitel: 4 Venninner - Et hull i Sjelen

Übersetzer/in: Anne Bubenzer & Dagmar Lendt

Erschienen: Juli 2013

Format: Klappenbroschur

Seitenzahl: 269 Seiten

ISBN: 978-3-649-61578-1

Preis: € 5,00 (wegen Serienstart)

Verlag:  Coppenrath




Kurzbeschreibung


 Ein Ort, in dem das Böse lauert.
Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich.
Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird.
Nackt im See treibend.
In Plastikfolie eingewickelt.
Ermordet von jemandem, den sie kannte.

Zum Buch


Ich liebe am Buch dass die Blätter am Rand schwarz sind, das gibt dem Buch noch ein passenderes Feeling. Die Songtexte am Anfang von jedem neuen Tag (diese kommen auch einmal an diesem Tag vor) finde ich auch ganz toll.


Erster Satz


"Plötzlich, mitten im September: ein heißer Tag."

Meine Meinung


Alles beginnt mit dem Mord, und zack landet man gan am Anfang, 21 Tage vor dem Mord und ich finde es toll das es mal vor dem Mord beginnt und nicht danach. Ich musste dann immer miträtseln wer die Tote sein könnte, und immer wenn ich mir sicher war, wurde ich einfach wieder durcheinander gebracht. Die Mädchen sind sehr unterschiedlich.

Nora: schüchtern, leise, fällt nie auf und verliebt sich das erste mal so richtig
Benedicte: kann man schon fast als Schlampe bezeichnen, freizügig und sucht Bestätigung bei anderen
Trine: sportlich und möchte perfekt sein, nicht anders
Vilde: will anders sein, gerecht und nimmt kein Blatt vor den Mund

Aber alle hassen eine Person: die, mit ihren Reizen spielende, Lehrerin Synnove Viksveen. Und dann ist da auch noch der neue Schüler Nick, der irgendetwas verheimlicht.
Das Buch verwirrt einen, und einem wird einfach nicht klar wer die Tote sein könnte, und es könnte jede sein. Jeder in diesem Buch scheint aber nur an das Eine zu denken, an Sex, und es spielt neben dem Mord eine große Rolle und manchmal war es mir schon ein bisschen zu viel.

Fazit


Ein spannender Thriller, der mitten im Geschehen (bei Tag 12) aufhört und alles offen lässt. Ich bin begeistert und warte nur auf die Fortsetzung. :)

Anhang


Ich bedanke mich bei Coppenrath für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



Hier gehts zur Playlist


Caroline - total feerückt

Freitag, 19. Juli 2013

Autor/in: Sabine Rahn & Barbara Zoschke

Erschienen: 1. Februar 2013

Format: Hardcover

Seitenzahl: 192 Seiten

ISBN: 978-3-7373-6305-1

Preis: € 12, 99

Verlag: Sauerländer (Fischer Verlage)







Kurzbeschreibung


 Caroline kann es einfach nicht glauben: Ihre Eltern schicken sie weg, aufs Land, zu zwei völlig durchgedrehten Tanten nach Heudorf! Ohne ihre beste Freundin und ohne Philipp, der sie beinahe geküsst hätte. Und zu allem Überfluss taucht auch noch dieser nervige Schmetterlingself auf, der behauptet, Caroline sei jetzt eine Fee und habe magische Fähigkeiten. Plötzlich wird Caroline von geheimnisvollen Dunkelmännern und fiesen Schicksalsspinnerinnen verfolgt, die nichts Gutes im Sinn haben - und sie muss sich entscheiden, auf wessen Seite sie steht.

Zum Buch


Ein süßes Cover und alles wurde auch im Buch so erwähnt, was ich echt süß fand. Das Cover ist für die Altersgruppe entsprechend und wirklich schön mit dem goldenen Rahmen.

Erster Satz


"Was war das?"
 

Meine Meinung


Caroline tut auf erwachsen, trägt High Heels (mit 13?!) und schminkt sich (an sich nicht so schlimm, aber dann schon einen Tag ohne Schminke und das Geheule geht los) aber an manchen Stellen merkt man wie jung und naiv sie eigentlich ist und dadurch mochte ich sie gleich noch lieber.
Ihre Eltern mochte ich zuerst und dann nicht mehr, sie schickten sie weg und haben dadurch alles schlimmer gemacht. (Man kann die Eltern wenigstens noch ein bisschen verstehen)
Die Tanten fand ich zwar leicht feerückt aber genau deshalb waren sie mir so sympathisch. Sie haben sich toll um Caroline gekümmert, kamen aber bei den Gesprächen nie auf den Punkt.
Spin-Air ist einfach total süß, aber auch echt nervig. Wie so ein süßes kleines nervendes etwas. Sowas möchte ich auch haben, ach. Genau wie ein drittes Auge, ich meine wäre schon cool (und merkwürdig). Aber ich finde Caroline sollte Aufhören mit ihm in der Öffentlichkeit zu reden, ihn sieht keiner und dann wundert sie sich wieso sie so verrückt rüber kommt.
Hugo entspricht klar dem Klischee, er sieht gut aus, er ist ein richtiger Held (für Caroline) und hält sie nicht für verrückt. (Und wir wissen alle wie es weiter geht)
Natalya ist der typische Ausenseiter, aber hinter ihrer Fassade steht soviel mehr als nur dieses kleine Mädchen.
Ich finde Caroline hat ihre Freunde aus Köln echt schnell verloren, ich meine sie war die erste Woche da und man hört nichts mehr von ihren Freunden, außer einem Telefonat mit Jana (welches echt komisch verlief) und Philipp wurde einfach so ersetzt, durch Hugo (bin ich die einzige die an Alkohol denkt?). Hätte sie ihn wirklich geliebt hätte sie ihn nicht einfach vergessen (daran erkennt man wieder wie jung sie noch ist).
Das Buch hat zwar viele Fragen aufgeworfen, aber alle wurden wieder beantwortet und das offene Ende macht Lust auf mehr (man bin ich gespannt auf Band 2)

Fazit


Das Buch hat die perfkte länge für die Mädchen der Zielgruppe (für mich hätte es etwas länger sein können), obwohl die Geschichte so kurz ist wurde sie gut umgesezt. Es ist der perfekte Einstig in den Bereich Fantasy und ich warte nur auf die Fortsetzung. Zwar mochte ich einige Dinge nicht, aber ich bin begeistert!

Anhang


 Ich danke Lovelybooks für die Bereitstellung des Rezensionexemplars und den Autorinnen Sabine Rahn und Barbara Zoschke für die tolle Leserunde. Es hat wirklich Spaß gemacht.

Ricky Ricardo, mein Handy und Ich

Samstag, 13. Juli 2013

Originaltitel: What would my cell phone do?

Übersetzer: Martina Tichy

Erschienen: 7. März 2013

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 288 Seiten

ISBN: 978-3-8000-5727-6

Preis: € 12, 95

Verlag: Aufbau Verlag





Kurzbeschreibung


 Aggie, 16, pummelig, ungeschickt, durchschnittliches Aussehen, aber mit umso mehr Selbstironie und Witz ausgestattet, findet die Idee ihres Vaters, nach Alaska zu ziehen, gelinde gesagt, bescheuert. Aber da sogar ihre sonst so schrille Mutter eingewilligt hat, gibt es nun kein Zurück mehr. In dem attraktiven und witzigen Duncan findet Aggie schon am ersten Tag einen besten Freund. Das kann nur noch von dem Schwarm der Schule getoppt werden, bei dem es natürlich nicht lange dauert, bis er auftaucht. Und in den sich Aggie prompt verknallt. Die beiden laufen sich immer öfter über den Weg. Das verunsichert Aggie. Und ausgerechnet jetzt ist ihr Handy verschwunden ihr Halt, ihr Anker, ihre Verbindung nach Miami und zu ihrer besten Freundin Chloé.

Zum Buch


Wie kann der Originaltitel sich soweit vom deutschen Titel entfernen. Es hat nichts mit dem Inhalt oder meiner Meinung zutun, ich finde es einfach merkwürdig. Ich dachte Ricky Ricardo wäre ihr Lover im Buch, weit gefehlt, es ist ihr Hund. So kann man sich irren. 

Erster Satz


"Ich würde ja gern behaupten, dass meine Eltern nicht schon immer nachweislich 161 Prozent megadurchgeknallt gewesen sind."

Meine Meinung


Wo soll ich anfangen? Vielleicht ganz vorne. Aggies Mutter ist eine Mutter, die ihre Tochter leicht in die Magersucht treiben kann, ich meine wirklich. Ich finde sowas traurig, also wenn Mütter sowas machen. Aber ich finde umso besser, dass Aggie so stark bleibt, nicht weniger isst (würde sie es doch tun, hätte das Buch über ein anderes Thema gehandelt). Ich mochte Aggie, obwohl sie schon fast langweilig war, nie was getan hat, bis ihr Handy ihr geholfen hat. Aggie ist ein süßes Mädchen, finde ich. Duncan ist so toll, ich glaube ich habe mich direkt in ihn verliebt. Er hat Aggie zugehört, war für sie da, hat sie beraten, ein so, so toller Freund (wo bleibt meiner?). Chloé ist keine richtige Freundin. Aggie war nur ihr Anhang, aber Aggie selber konnte sich nicht entfalten, sie war einfach nur das Mädchen neben Chloé. Ich mag Aggies entwicklung. Aber gerade als das Buch zu dem Punkt kam auf den ich so lange gewartet hat war es zuende, davor ist die Geschichte so ein bisschen vor sich hin gedümpelt. Am Ende kam ich gar nicht mehr los vom Buch, die Ereignisse haben sich ja schon fast überschlagen.

Ich kann abschließend sagen, dass das Buch ein gutes Buch für zwischendurch ist, aber es hat mir das entscheidene gefehlt, das unvorhersehbare. Denn leider war es das, vorhersehbar.

Anhang


Mein Dank gilt dem Verlag, der mir dieses Rezensionexemplar als E-Book (mein erstes) zur verfügung gestellt hat. Ich habe mich sehr darüber gefreut.


 Erschienen: 9. Juni 2011

Format: Paperback

Seitenzahl: 224 Seiten

ISBN: 978-0142414699

Preis:  $7.19

Verlag: Speak